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UV-Härtung für Verbundwerkstoffe

Moderne UV-Härtungssysteme für die Composite-Bauteilproduktion

Die UV-Härtung für Verbundwerkstoffe ist ein Verfahren, bei dem Materialien, die aus mehreren Schichten oder Komponenten bestehen – wie Harze in Kombination mit Fasern – durch ultraviolette (UV) Strahlung ausgehärtet werden. Dabei löst das UV-Licht eine photochemische Reaktion im Harz aus, die eine schnelle Aushärtung ermöglicht.

Wir bei IST METZ entwickeln UV-Lampen- und LED-UV-Systeme für unterschiedliche industrielle Anwendungen. Mit über 45 Jahren Erfahrung sind wir Partner für Unternehmen, die UV- und LED-Technologien einsetzen. Auch bei der Herstellung von Verbundwerkstoffkomponenten entwickeln wir UV-Härtungslösungen für Polymermatrizen.

Unsere UV- und LED-UV-Systeme unterstützen den Herstellungsprozess, indem sie geeignete Beschichtungen und Klebstoffe schnell aushärten. Abhängig von Material, Formulierung und Prozessparametern können dadurch kurze Aushärtungs- und Produktionszeiten sowie die jeweils erforderlichen Oberflächeneigenschaften erreicht werden.

Substrate und Anwendung

Die UV-Härtung hat sich als vielseitige Lösung für eine Vielzahl von Produktionsverfahren etabliert. Sie findet Anwendung in Nasslegetechniken, Vakuuminfusionen mit UV-transparenten Membranen, Filamentwicklungen, Prepreg-Verfahren und kontinuierlichen Flachprozessen. Die UV-Härtung wird häufig in Branchen wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt und der Elektronik eingesetzt, wo Verbundwerkstoffe für Teile wie Strukturkomponenten, Beschichtungen und Laminate verwendet werden.

Ein wesentlicher Vorteil der UV-Härtung liegt in den kurzen Aushärtungszeiten. Bei geeigneten Materialien und Prozessbedingungen kann die Aushärtung innerhalb weniger Minuten erfolgen, während thermische Verfahren je nach Anwendung längere Aushärtungszeiten benötigen können. Dadurch können sich kürzere Zykluszeiten ergeben. Der tatsächliche Energiebedarf hängt von der jeweiligen Anwendung, dem Material, der Anlagenkonfiguration und den Prozessparametern ab.

Ein weiterer Vorteil geeigneter UV-Formulierungen kann ihre styrolfreie Zusammensetzung sein. Entsprechende 1K-Lösungen können eine Topfzeit von mehreren Monaten aufweisen und ohne gekühlte Lagerung auskommen. 

Durch den Einsatz verschiedener Härtungsquellen, die auf spezifische Anwendungen und Aushärtungsstrategien zugeschnitten sind, können die jeweiligen Anforderungen an die Aushärtung berücksichtigt werden. Die für eine UV-Härtung geeignete Laminatdicke hängt unter anderem vom Materialaufbau, der Formulierung und den jeweiligen Prozessbedingungen ab. Auch mehrschichtige Aufbauten können in Betracht gezogen werden, wodurch sich zusätzliche Möglichkeiten für unterschiedliche Verbundwerkstoffdesigns ergeben.

Besonderheiten und Branchen Know-how

Ein zentraler Vorteil unserer UV- und LED-UV-Systeme ist die Verwendung anwendungsspezifisch ausgelegter Härtungsquellen, die auf unterschiedliche Anwendungen und Aushärtungsstrategien abgestimmt werden können. Die Systeme ermöglichen auch die Behandlung mehrschichtiger Laminatstrukturen und eröffnen damit zusätzliche Möglichkeiten für komplexe Verbundwerkstoffdesigns. Der Aushärtungsmechanismus basiert auf radikalischer Polymerisation bei Acrylatharzen oder kationischer Polymerisation bei Epoxiden und Vinylethern.

Dabei wird die Vernetzungsdichte – und damit die mechanische Festigkeit der UV-gehärteten Polymermatrix – unter anderem durch die UV-Intensität, die Bestrahlungsdauer und die Härtungstemperatur beeinflusst.

Unsere Erfahrung in der Entwicklung und Integration kundenspezifischer Lichtquellen sowie die Möglichkeit, LED-UV- und UV-Lampentechnologien zu kombinieren, ermöglichen Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. Unsere UV- und LED-UV-Systeme finden Anwendung in verschiedenen Branchen, darunter Elektronik, Displays, Medizin, Automotive, Holz, Kosmetik, Metall, Bodenbeläge und Energiespeicher.

Mithilfe unserer Erfahrung in der Prozessentwicklung und moderner Ray-Tracing-Simulationen entwickeln wir individuell angepasste Lösungen für unterschiedliche UV-Härtungsprozesse.

Kontaktieren Sie uns für Ihre UV-Härtungslösungen für Verbundwerkstoffe.

Die UV-Härtung ermöglicht kurze Aushärtezeiten für Verbundwerkstoffe und bietet eine leistungsfähige Alternative zu thermischen Verfahren. Vertrauen Sie auf unsere Expertise für maßgeschneiderte UV-Lösungen.
Simon Bazlen
Sales Manager Industrial, IST METZ