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Industrielle Härtung durch LED-UV-Technologie

Die LED-Technologie hat sich zu einer etablierten Alternative im Bereich der Lichthärtung entwickelt. Die Leistung einzelner LEDs und der Gesamtsysteme wurde kontinuierlich weiterentwickelt und ermöglicht die Härtung geeigneter UV-reaktiver Materialien in unterschiedlichen industriellen Anwendungen. Die einfache Integration, der Verzicht auf Quecksilber sowie die Tatsache, dass bei den eingesetzten LED-Wellenlängen kein prozessbedingtes Ozon entsteht, sprechen für eine breite Anwendung der Technologie im Bereich der industriellen Härtung.

Ob Druckfarben, Klebstoffe oder Lacke – die LED-UV-Härtung hat hohe Zuwachsraten. In den verschiedenen Segmenten ist sie allerdings unterschiedlich weit verbreitet. Insgesamt finden LED-Systeme im Bereich des Inkjets und der Kleber am häufigsten Verwendung.

Vorteile der LED-UV-Technologie

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Betriebsstunden und mehr
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Potenzial zur Reduzierung des Energiebedarfs
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Quecksilber

Polymerisation mit LED-UV-Licht

Prinzipiell ist der Polymerisationsprozess bei einem LED-System identisch zu der bekannten UV-Technik. Einziger Unterschied ist, dass eine Optimierung der Chemie in der Reaktivität und der  Oberflächeneigenschaften erfolgen muss. Sind seitens der Druckfarben, Lacke, Klebstoffe, Beschichtungen usw. besagte Voraussetzungen gegeben, so kann ein LED-System z.B. in einer Druckmaschine erfolgreich Verwendung finden. LED-Systeme nutzen zur Härtung die Eigenschaft von Leuchtdioden, die elektrischen Strom direkt in Licht umwandeln. Sie basieren auf Halbleiterverbindungen, die Energie in Form von Ultraviolettstrahlung oder auch sichtbarem Licht abgeben, sobald Strom in Durchlassrichtung durch eine LED fließt. Industrielle LED-Systeme, die zur Vernetzung verwendet werden, arbeiten mit Wellenlängen zwischen 365 nm und 405 nm. Der Bereich zwischen 385 und 395 nm findet dabei am häufigsten Verwendung.

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Wie viel Energie kann durch die LED-UV-Technologie eingespart werden?

Diese häufig gestellte Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Energiebedarf hängt unter anderem von der Anwendung, der eingesetzten Formulierung, der erforderlichen UV-Leistung, der Produktionsgeschwindigkeit und der Anlagenkonfiguration ab.

Da ein LED-UV-System nach dem Einschalten sofort einsatzbereit ist, sind keine Aufwärmphasen erforderlich. Eine Formatschaltung ermöglicht zudem, LEDs außerhalb des benötigten Arbeitsbereichs auszuschalten. Dadurch kann der Energieeinsatz an den jeweiligen Produktionsprozess angepasst und unnötiger Energieeinsatz vermieden werden.

Wir haben verstanden, dass UV-Systeme mehr können müssen als nur zu härten. Unsere LED-UV-Systeme werden daher alle mit der unserer SMARTcure-Technologie ausgestattet. SMARTcure unterstützt Anwender auf Basis der jeweiligen Produktionsbedingungen bei der Einstellung der erforderlichen UV-Leistung. Dadurch kann vermieden werden, dass mehr UV-Leistung eingesetzt wird, als für den jeweiligen Härtungsprozess erforderlich ist.

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Wem gehört die Zukunft? LED-UV oder UV-Lampe

In der Beleuchtungstechnik haben sich LEDs bereits durchgesetzt. Auch in der Druckindustrie hat die LED-Technologie zur Aushärtung von Druckfarben bereits Einzug gehalten. Die Anwendungen in weiteren Industriebereichen stehen vor dem Durchbruch, warten aber auch auf die Entwicklung von LEDs mit kürzeren Wellenlängen.

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