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Die Anforderungen an industrielle Beschichtungs- und Druckprozesse steigen kontinuierlich. Höhere Produktionsgeschwindigkeiten, strengere regulatorische Vorgaben, steigende Energiekosten und der Wunsch nach nachhaltigen Produktionsmethoden treiben die Entwicklung moderner UV- und LED-Härtungssysteme voran. Gleichzeitig müssen Converter und Maschinenhersteller maximale Prozessstabilität, zuverlässige Aushärtung und hohe Materialflexibilität gewährleisten.
IST METZ entwickelt hierfür intelligente UV- und LED-Systeme, die hohe Energieeffizienz mit präziser Prozesskontrolle und zukunftssicherer Technologie kombinieren. Moderne LED-UV-Systeme ermöglichen heute nicht nur deutliche Energieeinsparungen, sondern verbessern auch die Laufzeit, geringeren Wartungsaufwand und eine optimierte Umweltbilanz.
LED-UV-Systeme haben in den vergangenen Jahren erhebliche technologische Fortschritte erzielt. Während frühe LED-Lösungen vor allem auf schmale Arbeitsbreiten und spezielle Anwendungen beschränkt waren, ermöglichen moderne Systeme heute auch den wirtschaftlichen Einsatz in breiten Bahnanwendungen.
Besonders im UVA-Bereich erreichen aktuelle LED-Systeme inzwischen eine höhere elektrische und optische Effizienz als konventionelle Quecksilberdampflampen. Dadurch sinkt der Energieverbrauch erheblich, während gleichzeitig Betriebskosten reduziert werden.
Mit LEDcure NX bietet IST METZ ein wassergekühltes Hochleistungs-LED-System mit einem Wirkungsgrad von über 50 %. Die hohe Effizienz sorgt dafür, dass ein maximaler Anteil der eingesetzten Energie tatsächlich als nutzbare UV-Strahlung auf dem Substrat ankommt. Gleichzeitig entfallen bei LED-Systemen sowohl Quecksilber als auch Ozonbildung vollständig.
In modernen Coating- und Drucklinien sind Produktionsgeschwindigkeiten von 400 bis 600 m/min keine Ausnahme mehr. Entscheidend ist dabei die präzise Abstimmung zwischen Strahlungsleistung, Formulierung und Prozessführung.
IST METZ validiert sämtliche relevanten Parameter bereits im eigenen Campus unter realen Produktionsbedingungen. Mithilfe der Messung der Doppelbindungs-Konversion wird der tatsächliche Polymerisationsgrad exakt bestimmt. Auf dieser Basis lassen sich die erforderliche UV-Dosis sowie die erreichbare Produktionsgeschwindigkeit zuverlässig definieren.
Das modulare Systemdesign ermöglicht anschließend eine gezielte Skalierung der Leistung. Wird beispielsweise mit einem Aggregat eine Geschwindigkeit von 170 m/min erreicht, kann durch den Einsatz von drei identischen Einheiten unter denselben Bedingungen eine Liniengeschwindigkeit von rund 510 m/min realisiert werden. Dadurch bleiben Polymerisation, Haftung und Oberflächeneigenschaften auch bei höchsten Produktionsgeschwindigkeiten konstant stabil.