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Silikonisierung - Sauerstoffreduzierte UV-Härtung

UV-Anlagen im sauerstoffreduzierten Betrieb ermöglichen die UV-Härtung unter kontrollierter Atmosphäre. Dabei wird die Sauerstoffkonzentration im Reaktionsraum durch die Zufuhr von Stickstoff reduziert. Die verringerte Sauerstoffkonzentration kann die Sauerstoffinhibierung bei der UV-Härtung reduzieren und damit die Aushärtung von Farben, Lacken und Beschichtungen unterstützen. Je nach Anwendung können zudem unerwünschte Begleiterscheinungen wie Geruchsbildung oder Vergilbung reduziert werden.

Der Aufbau sauerstoffreduzierter UV-Anlagen sieht folgendermaßen aus:

  • Die UV-Lampengehäuse sind über der dicht geschlossenen Inertisierungskammer installiert.
  • Die Bestrahlung auf das Substrat erfolgt durch eine Quarzglasscheibe, die unterhalb der UV-Lampengehäuse angebracht ist.
  • Zur Wärmeabführung und als Strahlenschutz befindet sich unterhalb der durchlaufenden Bahn eine wassergekühlte Gegenblende.
  • Auf der Einlaufseite in die Inertisierungskammer wird zunächst mit einer Stickstoff-Rakeldüse die Sauerstoff-Grenzschicht auf der Bahn abgerakelt.
  • Die Befülldüsen im Anschluss an die Rakeldüse sowie vor dem Bahnauslauf sorgen für konstante Bedingungen in der Inertisierungskammer, es muss lediglich der Stickstoff ersetzt werden, der durch die Einlass- und Auslauföffnungen verloren geht.
  • Der Restsauerstoffgehalt wird kontinuierlich überwacht, um optimale Produktionsbedingungen sicherzustellen

Inertisierte UV-Anlage zur Vernetzung von Silikon-Trennbeschichtungen

  • BLK-Ausführung
  • Lampenleistung max. 200 W/cm
  • Stufenlose Lampenleistungsregelung (ELC) in Abhängigkeit der Bahngeschwindigkeit
  • Restsauerstoffgehalt kleiner 40 ppm
  • Schnell wechselbare Quarzglasscheiben
  • Zur Wartung und zum Bahneinzug aufklappbar
  • Standby-Regelung zur Reduzierung des Stickstoffverbrauchs